26. Ein Bild und zwei weise Worte

 

Lieber Leser,

 

Mag sein, dass ich mich jetzt schon seit 4 Tagen um diesen letzten Blogpost drücke. Aber es ist auch sackschwierig. Das muss doch schön sein, ein gebührender Abschluss, weise Worte blablabla ...

Aber lass uns nicht den Fehler machen das Machen aus Angst vor dem Fehler-Machen auf der Strecke bleiben zu lassen.


Okay, ich werde mich hier nicht in verschnulzten Weisheiten verlieren, darüber wie man Ziele erreicht oder mehr Dankbarkeit für seine Privilegien aufbringt. Dazu gibt es schon mehr als genug weise Blogposts im Internet.

 

Aber wenn ich so durch meinen Blog hier scrolle, den ersten Eintrag lese, muss ich grinsen. Und irgendwie kristallisieren sich peu à peu die Dinge heraus, die ich aus diesem Projekt mitnehme:

1. Viel wichtiger als gut sein: Glauben, dass man gut ist.

Warum nochmal genau dieser Blog?

Ich wollte gut malen können. Bin ich denn besser geworden? Keine Ahnung, ich hoffe ja. Aber ungeachtet der tatsächlichen Qualität meines kreativen Schaffens – falls man die überhaupt bestimmen kann – hat das 26BlogBlätter-Projekt mein Künstler-Ego ganz schön gepusht. Und das so weit, dass ich gedenke mein Künstler-Glück (irgendwann) mal an der Uni zu versuchen. Vielleicht bringe ich ja auch nächstes Jahr mein Bilderbuch raus, wer weiß ;)

 

Apropos Buch. Hier ist wohl der richtige Punkt, um einem ganz besonderen Exemplar noch ein wenig Tribut zu zollen: The Creative License – Giving yourself permission to be the artist you truly are. Ich liebe den Untertitel und ich liebe Ronja dafür, dass sie es mir geschenkt hat.

 

Apropos Ronja:

2. The power of the right company (Achtung: schnulzig)

Wie dieser Blog wohl aussähe, wenn Ronja nicht gewesen wäre?

Es ist eine Sache seinen Träumen nachzujagen, jeden Tag das zu tun, was man liebt. Eine andere Sache ist es, eine Leidenschaft mit jemandem zu teilen, mit dem man viel Zeit verbringen kann. Geteilte Begeisterung ist doppelte Begeisterung, man wagt und schafft Dinge, die man allein nie gewagt oder geschafft hätte.

Danke Ronja für all die ermutigenden Worte, deine Geduld beim Blog-Fotos-machen, jede Malsession und deine brodelnde, überschwappende Begeisterung für die Kunst und das Malen!

 

Von all den tollen Dingen, die ich mitnehme aus den letzten sechs Monaten ist diese wunderbare Freundschaft definitiv das Schönste und Wertvollste.

3. Als Kind hat man immer Bilder verschenkt

Mit dem Malen verhält es sich wie mit der Musik: Menschen lieben es.

Für jemanden etwas malen oder zeichnen oder gar jemanden malen oder zeichnen, schafft eine ganz unbeschreibbare Verbindung. Jeder schenkt dem anderen etwas: Zeit, Aufmerksamkeit, Vertrauen, ein bisschen was von sich selbst. So wird sogar die krakeligste Zeichnung einer Birne vorne in einem Reisetagebuch, versehen mit einigen lieben Worten, zu einem kleinen Schatz, ganz persönlich und einzigartig.

 

Ich durfte in den letzten 6 Monaten viele Schätze verschenken und glaub mir, es ist WUNDERBAR solche Geschenke zu machen. Und Kinder wissen das noch:

 

 

Ich habe fast angefangen zu heulen, als die Erstklässler mir zum Abschied den Stapel Blätter in die Hand drückten.

Tja, das war also Esthers 26BlogBlätter-Projekt. Es hatte einen Anfang und

- ca. 140 gemalte Bilder später -

hat es ein Ende, nach genau 27 Wochen und 2 Tagen (jaa, ich bin spät dran).

Wie gehts weiter mit dem Blog?

Fürs Erste bin ich hier fertig. Aber wer weiß, vielleicht kann ich in zwei Monaten gar nicht anders und es gibt Vol. II. Ich lasse mich ebenso überraschen wie du, mein lieber Leser. ;)

 

 

So, das waren viele Worte. Zum Schluss möchte ich nur noch zwei an dich richten:

Ein letztes Ahoi,

Esther

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Kommentare: 1
  • #1

    Janko (Dienstag, 13 März 2018 09:18)

    Danke für diesen geilen Blog!
    Immer ein Vergnügen ihn zu lesen und die Bilder zu betrachten!